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Zahnstein: Wie er entsteht, warum er problematisch ist – und wie Du ihn vermeiden kannst

Zahnstein – klingt erstmal nach was Stabilem. Und ist es auch. Leider.
Denn was sich da hartnäckig an Deinen Zähnen absetzt, ist mehr als nur ein kosmetisches Problem. Zahnstein entsteht, wenn sich Beläge auf den Zähnen mineralisieren – und genau das öffnet Bakterien Tür und Tor. Die Folge: Entzündungen, Mundgeruch, Zahnschäden.
 Aber keine Sorge: Wer versteht, wie Zahnstein entsteht, kann ihn auch vermeiden – und genau darum geht's in diesem Artikel.


Wie entsteht Zahnstein?

Die fünf Schritte zur festen Ablagerung

  1. Der Anfang: das Pellikel
    Schon wenige Minuten nach dem Zähneputzen bildet sich eine hauchdünne Eiweißschicht auf dem Zahnschmelz – das sogenannte Pellikel. Diese Schicht dient als Basis für alle weiteren Schritte der Zahnsteinbildung.

  2. Plaque-Bildung
    Auf dem Pellikel lagern sich Bakterien, Speichelbestandteile und Zuckerreste ab. Es entsteht ein Biofilm – der klassische Zahnbelag.

  3. Die Mineralisierung
    Wenn dieser weiche Zahnbelag nicht gründlich durch die tägliche Zahnreinigung entfernt wird, lagern sich innerhalb von 1 bis 3 Tagen Mineralien aus dem Speichel ein (wie Calcium und Phosphat). Der Zahnbelag wird hart – und genau das ist Zahnstein.

  4. Wo sich Zahnstein besonders gern bildet
    Typische Stellen sind z. B. die Innenseiten der unteren Schneidezähne und die Außenseiten der oberen Backenzähne – dort münden die Speicheldrüsen, und der Mineralgehalt ist besonders hoch.

  5. Subgingivaler Zahnstein (Konkremente)
    Unter dem Zahnfleischrand entsteht eine besonders hartnäckige Form von Zahnstein, die über Blutserum mineralisiert wird. Sie ist unsichtbar, aber hoch problematisch.


Warum Zahnstein gesundheitlich relevant ist

  • Bakterien lieben Zahnstein: Seine raue Oberfläche bietet perfekten Halt für neue Beläge.

  • Entzündungen vorprogrammiert: Zahnstein reizt das Zahnfleisch und kann zu Gingivitis oder Parodontitis führen.

  • Systemische Auswirkungen: Eine unbehandelte Parodontitis kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Komplikationen in der Schwangerschaft erhöhen.

  • Mundgeruch: Zahnstein-Bakterien produzieren flüchtige Schwefelverbindungen – das riecht man bzw. unsere Mitmenschen.


Was hilft gegen Zahnstein?

1. Zahnpflege: täglich, gründlich, durchdacht

  • Zähne zweimal täglich gründlich putzen – mit einer sanften, aber effektiven Technik.

  • Zahnzwischenräume reinigen, z. B. mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.

  • Zungenreinigung nicht vergessen – auch dort sammeln sich Bakterien.

  • Nach dem Essen mit Wasser spülen – um Zucker- und Säurereste loszuwerden.

teethlovers Zahnpulver unterstützt hier auf natürliche Weise:

  • Xylit reduziert Plaque-Bakterien.

  • Heilkreide und Natron entfernen sanft aber effektiv Plaque und fördern ein basisches Milieu.

  • Hydroxylapatit remineralisiert Deinen Zahnschmelz – ganz ohne Fluorid.


2. Ernährung & Alltagsgewohnheiten: mehr Einfluss, als Du denkst

  • Weniger Zucker und Weißmehl – da freuen sich nicht nur Deine Zähne.

  • Zwischenmahlzeiten reduzieren – damit der Speichel Zeit zur Neutralisation hat.

  • Rohkost, Vollkorn, Käse und xylithaltige Kaugummis regen den Speichelfluss an.

  • Ausreichend trinken, am besten Wasser – das hält den Mund sauber und hydriert.

  • Rauchen möglichst lassen – denn Nikotin hemmt den Speichel und fördert Zahnsteinbildung.

  • Vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung – stärkt Zähne und Zahnfleisch von innen.


3. Professionelle Unterstützung: besser zu früh als zu spät

Auch bei der sorgfältigsten täglichen Zahnpflege, ist die regelmäßige Professionelle Zahnreinigung (PZR) in einer zahnärztlichen Praxis einmal pro Jahr sinnvoll.
Denn hier wird nicht nur eine Tiefenreinigung der Zähne gewährleistet, sondern auch die Kontrolle des Gesundheitszustandes der Zähne und gegebenenfalls individuelle Empfehlungen besprochen.

Fazit: Besser vorher stoppen als nachher kratzen

Zahnstein ist kein Schicksal – er ist die Folge kleiner Gewohnheiten, die sich summieren. Und genau darin liegt auch die Chance: Wer weiß, wie Zahnstein entsteht, kann gezielt vorbeugen – mit bewusster Pflege, der richtigen Ernährung und dem ein oder anderen Profi-Termin.

Und das Beste: Mit teethlovers Zahnpulver kannst Du selbst täglich schonend Plaque entfernen und damit effektiv Zahnstein vorbeugen.

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